Ein ehrlicher Blick auf das, was diesen Kurs antreibt – und was ihn von anderen Angeboten unterscheidet.
Seife aus Holzasche zu machen ist kein Geheimnis – aber es ist eine Fertigkeit, die kaum noch jemand wirklich beherrscht. In den Haushalten des 19. Jahrhunderts war es Alltagswissen. Jede bäuerliche Familie kannte den Rhythmus: Asche sammeln, auslaugen, Fett schmelzen, sieden. Die fertige Seife hielt den Winter durch.
Dieses Wissen ist nicht verschwunden, aber es ist verstreut. In alten Haushaltsbüchern, in Klosterarchiven, in handgeschriebenen Rezeptheften. Girevano hat sich zum Ziel gesetzt, diese Quellen auszuwerten und das Wissen in einen praxistauglichen Kurs zu übersetzen.
Unsere Rezepte stammen aus dokumentierten deutschen Quellen des 18. und 19. Jahrhunderts. Keine Rekonstruktionen aus dem Internet.
Theorie ist gut, aber Seife entsteht durch Tun. Mindestens zwei Drittel des Kurstages verbringen Sie mit den Händen im Teig.
Weder in den Zutaten noch in der Methode. Was nicht aus Pflanzen, Asche oder Mineralien stammt, gehört nicht in unsere Seife.
Dieser Kurs ist kein Vorkurs für eine Gewerbezulassung. Er ist für Menschen, die selbst gute Seife für ihren eigenen Alltag herstellen möchten.
Transparenz ist uns wichtig. Dieser Kurs vermittelt historisches Handwerkswissen für den privaten Gebrauch. Er beinhaltet keine kosmetische Produktionszertifizierung nach Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und berechtigt nicht zum gewerblichen Verkauf von Seifen oder Kosmetika.
Wer Seife verkaufen möchte, braucht dafür einen anderen Weg. Wer Seife für sich und seine Familie herstellen möchte – gute, ehrliche Seife ohne Liste unaussprechlicher Inhaltsstoffe – der ist hier genau richtig.
Der Kurs findet im Kursraum in Alt-Moabit statt. Gruppengrößen sind klein gehalten, damit jeder Teilnehmer wirklich arbeiten kann und nicht nur zuschaut.
Melden Sie sich für einen Kurs an und erleben Sie, wie aus Asche und Öl echte Seife entsteht.
Zur Anmeldung